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Gürtelsysteme sind in fast allen Kampfsportarten bekannt, so auch im Jiu-Jitsu. Die Farbe des Gürtels soll die Fähigkeiten des Trägers ausdrücken. Schüler tragen einen farbigen Gürtel (Kyu-Grade), Meister tragen schwarze, rot-weiße oder rote (Dan-Grade). Der Schüler wird zum Meister, indem er nicht nur die Techniken des Jiu-Jitsu beherrscht, sondern ebenso dessen geistigen und moralischen Elemente in seine Aktionen einfließen lässt.
Je höher eine Graduierung ist, desto mehr Techniken werden beherrscht. Auch die Ausführung bzgl. Exaktheit, Schnelligkeit und Kombinationsvermögen steigt. Der Budoka ist konditionierter und kann Kämpfe auch gegen mehrere Gegner und über eine längere Zeit bestehen. Nur durch beständiges Üben und einem hohen Maß an Eigendisziplin gelingt es, die Stufen zum Meister zu erklimmen. Jeder Budoka muss sich bewußt sein, dass die Kunst an der Kampfkunst deutlich mehr ist, als nur die Beherrschung der Techniken. Die Vereinigung von Körper und Geist in Verbindung mit dem Ruhen in sich selbst, zeichnet einen Meister aus.
Rikkyu
(6. Kyu)
Gokyu
(5. Kyu)
Yonkyu
(4. Kyu)
Sankyu
(3. Kyu)
Nikyu
(2. Kyu)
Ikkyu
(1. Kyu)
Sho-, Ni-, San-, Yon-, Godan
(1. bis 5. Dan)
Rokku-, Shichi-, Hachi-, Kudan
(6. bis 9. Dan)
Judan
(10. Dan)